Bedarf ermitteln

Wie viele Lehrerinnen und Lehrer braucht Sachsen? 

Lehrerin oder Lehrer werden? In Sachsen lohnt sich das weiterhin

Du denkst darüber nach, Lehramt zu studieren? Dann triffst du eine Entscheidung mit Zukunft. Sachsen braucht auch in den kommenden Jahren engagierte Lehrerinnen und Lehrer – besonders dort, wo dein Einsatz besonders viel bewirken kann: an Oberschulen, Förderschulen und berufsbildenden Schulen. Und in ländlichen Regionen, in denen ebenfalls weiterhin Lehrkräfte gefragt sein werden.  

Wo Sachsen dich braucht

Hier findest du bald mehr Informationen.

Bald an dieser Stelle: eine Karte, die dir zeigt, wo Sachsen den größten Bedarf an Lehrkräften hat. Bis dahin kannst du Sachsen und seine Regionen entdecken.
Sachsen schon jetzt erleben

Hintergrund: Lehrerbedarfsprognose 2026 bis 2040

Der Lehrkräftebedarf in Sachsen verändert sich bis 2040. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler sinkt voraussichtlich; das Staatsministerium für Kultus passt deshalb seine Personalplanung Schritt für Schritt an. Es braucht weiterhin sehr gut ausgebildete Lehrerinnen und Lehrer – aber du solltest durchaus gezielt nach Schulart, Fach und Region entscheiden, wo deine Karrierechancen langfristig am besten sind. 

 

Noch liegt die Zahl der Schülerinnen und Schüler 2025/26 bei 440.000; im Jahr 2040 wird sie wahrscheinlich beinah 20 Prozent niedriger und bei 360.000 liegen. Rein rechnerisch werden von aktuell rund 30.300 Lehrkräften dann etwa 4.600 weniger benötigt.  

Der Plan: Jährlich mehr als 1.000 Neueinstellungen bis 2032  

Die gute Nachricht: Es wird weiterhin eingestellt, nicht flächendeckend gekürzt. Bis 2032 sollen es mehr als 1.000 Neueinstellungen im Jahr sein, erst danach werden es weniger.  

Planungen mit Puffer 

Wichtig: Sachsen plant nicht „auf Kante“. Das Staatsministerium für Kultus fügt bewusst einen Puffer ein. Die bisherigen Lehrkräfte sollen entlastet und die Qualität der Bildung gestärkt werden. Das Land bleibt flexibel genug, um auf schwankende Schülerzahlen und Unvorhergesehenes reagieren zu können. Stufenweise kommen zusätzliche Stunden zum Unterricht hinzu, beispielsweise Klassenstunden für Organisatorisches, zusätzliche individuelle Förderung und Anfangsunterricht, mehr Sachunterricht und eine dritte Sportstunde an Grundschulen.

Gezielt studieren: Fach plus Region sind entscheidend 

Für dich bedeutet das: Ein Lehramtsstudium ist weiterhin sinnvoll und gefragt. Besonders, wenn du dich für eine Schulart oder ein Fach entscheidest, die besonders stark gefragt sind. Oder wenn du dir vorstellen kannst, in einer Region zu unterrichten, in der Sachsen künftig besonders auf Lehrkräftenachwuchs angewiesen ist.

Schulen, an denen du besonders gebraucht wirst

Oberschule: Schule nah am Leben

Oberschulen brauchen dich. Dringend. Bereite Jugendliche auf Ausbildung, Beruf und weiterführende Schulabschlüsse vor.
Oberschule

Förderschule: Sinnstiftend, direkt, individuell  

Mit einem Sonderpädagogikstudium und als Lehrkraft an einer Förderschule unterstützt du Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf.
Förderschule

Berufsbildende Schule: Schnittstelle von Schule, Beruf und Wirtschaft 

Praxis trifft Unterricht: Werde Lehrkraft an einer Berufsbildenden Schule.
Berufsbildende Schulen

Besonders gefragt: Die richtigen Fächer & Kombinationen

Nicht nur die Schulart zählt. Auch deine Fächerkombination macht den Unterschied. 

Besonders gute Perspektiven hast du weiterhin mit Fächern und Fachrichtungen, die an vielen Schulen schwerer zu besetzen sind: die MINT-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik -, außerdem Kunst und Musik. An berufsbildenden Schulen sind technische Fachrichtungen besonders gefragt – zum Beispiel Elektrotechnik, Informationstechnik und Bautechnik. 

 

Tipp: Wähle dein Lehramtsstudium nicht allein nach deinem Lieblingsfach. Checke, welche Kombination aus Schulart, Fach und Region dir besonders gute Perspektiven bietet! 

Die Region macht den Unterschied

Der Lehrkräftebedarf ist in Sachsen nicht überall gleich. In großen Städten, Mittelzentren und ländlichen Regionen entwickeln sich Schüler- und Bewerberzahlen sowie Schulstandorte unterschiedlich. 

 

Gerade außerhalb der großen Städte ergeben sich deshalb besonders viele Möglichkeiten für eine Einstellung als Lehrerin oder Lehrer, vor allem, wenn du offen für Oberschulen, Förderschulen oder berufsbildende Schulen bist. Wer nur an die großen Städte wie Dresden oder Leipzig denkt, bringt sich vielleicht um ungeahnte Chancen und Lebensmöglichkeiten in einer Region, in der andere Urlaub machen, du aber leben und täglich etwas bewirken kannst. Flexibilität verbessert deine eigenen Jobchancen – und bietet dir Arbeitsmöglichkeiten an Schulen, die genau für deinen Input und deine Ideen offen sind. 

Finde heraus, wo du gebraucht wirst

Starte mit der richtigen Entscheidung ins Studium oder in den Beruf als Lehrkraft. Kläre rechtzeitig für dich: Welche Schulart passt zu dir? Welche Fächer interessieren dich? Und in welcher Region möchtest du später arbeiten? 

 

Sachsen braucht Lehrerinnen und Lehrer, die diese Fragen für sich klar beantworten können. Bist du offen für gefragte Schularten, Fächer und für Regionen mit besonderem Bedarf, hast du weiterhin sehr gute Gründe für ein Lehramtsstudium und den Lehrberuf.  

 

Werde Lehrerin oder Lehrer in Sachsen – dort, wo du gebraucht wirst! 

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