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Begleite junge Menschen bei ihrem Start in ein erfolgreiches Berufsleben.
Startseite » Die berufsbildende Schulen
Studierende und Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen erzählen, was ihren Job besonders macht.
Das Lehramt an berufsbildenden Schulen hat in Sachsen eine Regelstudienzeit von zehn Semestern. Du studierst mindestens eine berufliche Fachrichtung – also ein Fach mit direktem Berufsbezug – sowie ein weiteres Fach. Auch zwei berufliche Fachrichtungen sind möglich, zwei allgemeinbildende Fächer dagegen nicht. Dazu kommen die Bildungswissenschaften. Über das Studium verteilt absolvierst du fünf Schulpraktische Studien und lernst so früh, wie Unterricht an berufsbildenden Schulen funktioniert. Den Abschluss deines Studiums bildet die Erste Staatsprüfung.
Nach der Ersten Staatsprüfung folgt der Vorbereitungsdienst (umgangssprachlich auch Referendariat genannt) an einer berufsbildenden Schule deiner Wahl. In Sachsen dauert er 18 Monate.
Damit du zur Ersten Staatsprüfung zugelassen wirst, brauchst du einschlägige Praxis: entweder ein mindestens zwölfmonatiges berufsfeldbezogenes Praktikum oder eine abgeschlossene Berufsausbildung im jeweiligen Berufsfeld. So stellst du sicher, dass du das Fach, das du unterrichtest, auch aus der Praxis kennst. Für einzelne Fachrichtungen und Fächer können Zulassungsbeschränkungen (Numerus Clausus, NC) gelten.
Im Lehramt an berufsbildenden Schulen wählst du mindestens eine berufliche Fachrichtung und kombinierst sie mit einem weiteren Fach. Auch zwei berufliche Fachrichtungen sind möglich – zwei allgemeinbildende Fächer dagegen nicht. Welche Kombinationen erlaubt sind, siehst du direkt im Akkordeon.
→ Mehr Details und alle Bewerbungsinfos findest du im Studieninformationssystem der TU Dresden und an der Universität Leipzig.
Berufliche Fachrichtungen
Bautechnik
Chemietechnik
Elektrotechnik und Informationstechnik
Farbtechnik, Raumgestaltung und Oberflächentechnik
Gesundheit und Pflege
Holztechnik
Lebensmittel-, Ernährungs- und HTW
Metall- und Maschinentechnik
Sozialpädagogik
Fächer und Zweite Fachrichtungen
Hinweis: Einzelne gewerblich-technische Fachrichtungen startest du im Bachelor Ingenieurpädagogik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau (u. a. Elektrotechnik/Informationstechnik, Metall- und Maschinentechnik, Fahrzeugtechnik, Informatik, Textiltechnik und Bekleidung) oder an der Hochschule Mittweida (u. a. Elektrotechnik/Informationstechnik, Metall- und Maschinentechnik, Physik). Einzelne Fächer und Fachrichtungen können zulassungsbeschränkt (NC) sein.
Mögliche Kombinationseinschränkungen findest du im Studieninformationssystem der TU Dresden.
Berufliche Fachrichtungen
Kombinierbar mit einem Fach
Chemie, Deutsch, Englisch, Ethik/Philosophie, Evangelische Religion
Gemeinschaftskunde/Recht/Wirtschaft, Geschichte, Informatik, Kunst, Mathematik, Sport
Alle Infos zu Fachrichtungen, Fächern und Bewerbung findest du im Studieninformationssystem der TU Dresden und an der Universität Leipzig. Oder du nutzt unsere Übersicht als ersten Orientierungspunkt.
Der Begriff fasst mehrere Schularten zusammen: die Berufsschule (als Teil der dualen Ausbildung), die Berufsfachschule, die Fachoberschule, die Fachschule und das berufliche Gymnasium. Gemeinsam ist ihnen der Berufsbezug. Hier werden junge Menschen auf einen Beruf oder ein Studium vorbereitet. Als Lehrkraft an berufsbildenden Schulen kannst du potenziell an allen diesen Schularten unterrichten.
An der TU Dresden und an der Universität Leipzig. Mehrere gewerblich-technische Fachrichtungen beginnst du über ein ingenieurpädagogisches Bachelorstudium an der Westsächsischen Hochschule Zwickau oder der Hochschule Mittweida und wechselst anschließend ins Lehramt.
Das hängt vom Studienort ab. An der TU Dresden reicht das Spektrum von Bautechnik, Elektrotechnik und Metall- und Maschinentechnik über Holz-, Chemie- und Farbtechnik bis zu Gesundheit und Pflege sowie Sozialpädagogik. An der Universität Leipzig stehen die Fachrichtungen Gesundheit und Pflege sowie Wirtschaft und Verwaltung zur Wahl.
Neben dem Abitur brauchst du einschlägige Praxis: entweder ein mindestens zwölfmonatiges berufsfeldbezogenes Praktikum oder eine abgeschlossene Berufsausbildung im jeweiligen Berufsfeld – nachzuweisen spätestens vor der Ersten Staatsprüfung. Für einzelne Fachrichtungen und Fächer kann darüber hinaus ein Numerus Clausus (NC) gelten.
Planmäßig zehn Semester bis zur Ersten Staatsprüfung, danach folgt der 18-monatige Vorbereitungsdienst (das Referendariat) in Sachsen.
Du wählst mindestens eine berufliche Fachrichtung und kombinierst sie mit einem weiteren Fach. Auch zwei Fachrichtungen sind möglich, zwei allgemeinbildende Fächer hingegen nicht. An der TU Dresden gelten zusätzliche Kombinationseinschränkungen, die im Studieninformationssystem aufgeführt sind.
Für einige Fächer und Fachrichtungen gibt es einen NC, für viele gewerblich-technische Richtungen dagegen nicht. Aktuelle Informationen zu den jeweils geltenden Zulassungsbeschränkungen findest du direkt im Studieninformationssystem der TU Dresden bzw. an der Universität Leipzig.
Ja. Du unterrichtest ein Berufsfeld, das du selbst aus der Praxis kennst. Deshalb ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein mindestens zwölfmonatiges berufsfeldbezogenes Praktikum Voraussetzung. Kommst du aus einem Beruf, bringst du also beste Startbedingungen mit.
Sehr gut. Zwar gehen aktuelle Prognosen davon aus, dass die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Sachsen bis 2040 auf etwa 360.000 zurückgehen wird; aber: Das bedeutet nicht, dass der Freistaat plötzlich flächendeckend Lehrkraftstellen kürzt. Bis 2032 sollen jährlich weiterhin mehr als 1.000 Neueinstellungen erfolgen. Erst danach soll diese Zahl auf jährlich unter 1.000 sinken. Kurzum: Berufsbildende Schulen in Sachsen brauchen weiterhin neue Lehrkräfte, besonders in den gewerblich-technischen Fachrichtungen wie Metall- und Maschinentechnik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik. Nach dem erfolgreichen Abschluss deines Referendariats hast du also ausgezeichnete Chancen, schnell eingestellt und verbeamtet zu werden.
Da der Bedarf in ganz Sachsen hoch ist, hast du große Wahlfreiheit – in den Städten genauso wie im ländlichen Raum, wo die Einstellungsmöglichkeiten oft besonders gut sind.
Je nach Stärken und Interessen kannst du dich vielfältig entwickeln: als Fachbereichsleitung für deine Fachrichtung, als Koordinatorin für die Zusammenarbeit mit Ausbildungsbetrieben, in der Schulleitung oder als Fachberaterin im LaSuB (Landesamt für Schule und Bildung). Auch der Weg in die Lehrerausbildung an Hochschule oder Studienseminar steht dir offen.
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