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Begleite Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf – so individuell wie sie selbst.
Startseite » Die Förderschule
Förderschullehrkräfte erzählen, was ihren Job besonders macht.
10 Semester Studium + 5 Praktika
Das Studium Lehramt Sonderpädagogik hat in Sachsen eine Regelstudienzeit von zehn Semestern. Du wählst zwei Förderschwerpunkte – einer davon muss Lernen oder emotionale und soziale Entwicklung sein – sowie ein Unterrichtsfach der Oberschule oder Grundschuldidaktik. Darüber hinaus studierst du Bildungswissenschaften mit sonderpädagogischem Schwerpunkt sowie Allgemeine Sonderpädagogik und Ergänzungsstudien.
Im Laufe des Studiums absolvierst du fünf Praktika – verteilt über alle Förderschwerpunkte und Bildungswissenschaften. Du lernst also früh, wie Förder- und Inklusionsalltag wirklich funktioniert. Das Studium endet mit der Ersten Staatsprüfung.
18 Monate Vorbereitungsdienst
Nach der Ersten Staatsprüfung folgt das Referendariat an einer Förderschule oder einer Regelschule deiner Wahl, die inklusiv unterrichtet – in Sachsen dauert es 18 Monate.
Besondere Zulassungsvoraussetzungen
Neben dem Abitur musst du vor der Immatrikulation nachweisen: ein vierwöchiges Sozialpraktikum in einer Kinder-, Jugend- oder Sozialeinrichtung sowie ein phoniatrisches Gutachten über deine Stimm- und Sprechfunktion (ausgestellt von einer Fachärztin oder einem Facharzt für Phoniatrie/Pädaudiologie oder HNO mit entsprechender Spezialisierung).
Im Lehramt Sonderpädagogik wählst du zwei Förderschwerpunkte bei der Bewerbung – einer davon muss verpflichtend Lernen oder emotionale und soziale Entwicklung sein. Dazu wählst du ein Unterrichtsfach. Welche Kombinationen möglich sind, siehst du direkt im Akkordeon.
→ Mehr Details und alle Bewerbungsinfos findest du direkt bei der Universität Leipzig.
Förderschwerpunkte
(Pflichtauswahl: mind. 1 der ersten beiden)
Kombinierbar mit einem Unterrichtsfach (Oberschule oder Grundschuldidaktik)
Hinweis: Der Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung kann nicht mit Chemie, Informatik oder Physik kombiniert werden. Einzelne Fächer und Förderschwerpunkte können zulassungsbeschränkt (NC) sein.
Förderschwerpunkt
Unterrichtsfächer (zwei wählen, freie Kombination)
Option: Weitere Fächer und Förderschwerpunkte sind in Planung.
Alle Infos zu Studium, Förderschwerpunkten und Bewerbung findest du direkt am Institut für Förderpädagogik der Universität Leipzig. oder du nutzt unsere Übersicht als ersten Orientierungspunkt.
Zwei verlässliche Quellen direkt vom Freistaat:
„Vielfalt als Chance“ – die SMK-Broschüre als PDF
Förderdiagnostik Sachsen – das Fachportal des LaSuB
Förderschulen unterrichten Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf in spezialisierten Einrichtungen mit besonderer Ausstattung, kleineren Klassen und individuellen Förderplänen. In Regelschulen können Kinder und Jugendliche mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam inklusiv unterrichtet werden – dort arbeiten ebenfalls teilweise sonderpädagogisch ausgebildete Lehrkräfte. Als Förderschullehrkraft bist du für beide Settings qualifiziert.
Insgesamt sind es sieben: Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache, Hören, Sehen, körperliche und motorische Entwicklung sowie geistige Entwicklung. Darüber hinaus gibt es zwei Förderbereiche: Unterricht kranker Schülerinnen und Schüler sowie Autismus.
An der Universität Leipzig – am Institut für Förderpädagogik. Eine weitere Option bietet die Hochschule Zittau/Görlitz: Dort gibt es in Kooperation mit der Universität Leipzig das Lehramt Oberschule mit Sonderpädagogik – damit bist du später sowohl an Oberschulen als auch an Förderschulen und inklusiven Schulen einsetzbar.
Du brauchst neben dem Abitur ein vierwöchiges Sozialpraktikum in einer Kinder-, Jugend- oder Sozialeinrichtung – spätestens bis zur Immatrikulation. Außerdem ist ein phoniatrisches Gutachten über deine Stimm- und Sprechfunktion verpflichtend. Einzelne Förderschwerpunkte und Fächer können darüber hinaus NC-beschränkt sein.
Das Lehramt Sonderpädagogik hat für die einzelnen Förderschwerpunkte und Fächer teils einen NC – bitte informiere dich direkt bei der Universität Leipzig über die aktuellen Zulassungsbeschränkungen.
Zehn Semester bis zur Ersten Staatsprüfung, danach folgt der 18-monatige Vorbereitungsdienst in Sachsen.
Du wählst zwei Förderschwerpunkte – einer muss Lernen oder emotionale und soziale Entwicklung sein – und ein Unterrichtsfach der Oberschule oder der Grundschuldidaktik. Ausnahme: Der Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung ist nicht mit Chemie, Informatik oder Physik kombinierbar. Die konkreten Kombinationen und mögliche NCs erfährst du direkt bei der Universität Leipzig bzw. der Hochschule Zittau/Görlitz.
Sehr gut. Förderschullehrkräfte sind in Sachsen stark gesucht – bei Neueinstellungen können derzeit nur rund zwei Drittel der offenen Stellen besetzt werden. Wer das Referendariat erfolgreich abschließt, hat ausgezeichnete Chancen auf direkte Einstellung und Verbeamtung.
Weitgehend schon. Da der Bedarf flächendeckend hoch ist, hast du eine große Wahlfreiheit – in Städten genauso wie im ländlichen Raum. Außerdem bist du als Förderschullehrkraft sowohl an Förderschulen als auch an Regelschulen mit Inklusionsprofil einsetzbar.
Je nach Stärken und Interessen kannst du dich sehr unterschiedlich entwickeln: als Beratungslehrkraft mit Schwerpunkt sonderpädagogische Diagnostik, als Fachbereichsleitung für deinen Förderschwerpunkt, als Koordinatorin für inklusive Schulentwicklung oder als Fachberaterin beim LaSuB, um die Unterrichtsentwicklung und Förderqualität in der ganzen Region mitzugestalten. Wer an die Hochschule zurück möchte, findet am Institut für Förderpädagogik der Universität Leipzig außerdem Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Weiterqualifizierung.
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