Wenn du Interesse am Lehrerberuf in Sachsen hast, kannst du dich im ersten Schritt bei der Anerkennungsberatung der IBAS (Informations- und Beratungsstelle Arbeitsmarkt Sachsen) informieren.

IBAS kann auch helfen, passende Sprachkurse zu finden. Die Beratungen bei IBAS sind kostenfrei und werden entweder vor Ort oder telefonisch durchgeführt. Termine werden zentral über anerkennung@exis.de vergeben.

Wichtige Informationen zur Anerkennung deines ausländischen Lehramtsstudiums findest du auf den Seiten der Zeugnisanerkennungsstelle.

Für das Anerkennungsverfahren ist kein Sprachnachweis erforderlich. Für eine Bewerbung für den sächsischen Schuldienst wird mindestens ein B2-Nachweis des europäischen Referenzrahmens verlangt. Für eine spätere entfristete Einstellung ist ein C1-Nachweis notwendig.

In Chemnitz:

In Dresden:

In Görlitz:

In Leipzig:

In Zwickau:

lm Ausland erworbene Hochschulabschlüsse (mindestens Bachelor) müssen von der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) vor der Bewerbung bestätigt sein. Weitere Informationen dazu findest du unter www.kmk.org.

Das ZAB-Gutachten bewertet das Niveau deines ausländischen Abschlusses für Deutschland. Darüber hinaus gibt das Gutachten Auskunft darüber, ob dein Abschluss einen Lehramtsbezug hat.

Falls dein Abschluss keinen Lehramtsbezug aufweist, ist eine Bewerbung als Lehrkraft im Seiteneinstieg möglich. Weitere Informationen dazu findest du unter Infos zum Seiteneinstieg.

Der Beruf als Lehrerin oder Lehrer ist im Freistaat Sachsen reglementiert. Das heißt, du benötigst die Anerkennung, um dauerhaft an einer staatlichen Schule oder an einer genehmigten und anerkannten Schule in freier Trägerschaft im Freistaat Sachsen unterrichten zu können.

Du hast einen Rechtsanspruch auf die Prüfung, ob deine ausländischen Lehramtsabschlüsse im Freistaat Sachsen anerkannt werden. Hierfür musst du einen Antrag bei der Zeugnisanerkennungsstelle des Landesamtes für Schule und Bildung stellen.
Das Landesamt prüft daraufhin, ob deine berufliche Ausbildung dazu befähigt, als Lehrerin oder Lehrer an Grundschulen, Oberschulen, Gymnasien, Förderschulen oder berufsbildenden Schulen im Freistaat Sachsen arbeiten zu dürfen. Weitere Informationen zum Antrag findest du unter: www.schule.sachsen.de/zast.

Ja. Die Verfahrensgebühr beläuft sich zwischen 205,00 Euro und 475,00 Euro – je nach Aufwand. Eine Ratenzahlung kann vereinbart werden. Für Berechtigte nach dem Bundesvertriebenengesetz entfällt die Gebühr, sofern der Antrag auf Anerkennung innerhalb von drei Jahren ab dem Zeitpunkt, ab dem die begünstigte Person ihren ständigen Aufenthalt im Bundesgebiet nimmt, gestellt wird.

Alle Informationen zum Verfahren und zur Einstellung sowie die Möglichkeit zur Online-Bewerbung für den Seiteneinstieg findest du im Bewerbungsportal für den sächsischen Schuldienst. Dafür musst du dich einmalig registrieren und kannst dann in drei Schritten deine Bewerbung absenden:

  1. dein passendes Bewerbungsverfahren auswählen,
  2. deine Bewerbungsdaten eingeben und Unterlagen hochladen und
  3. Bewerbung zwischenspeichern oder direkt absenden.

Dokumente, die du dabei hochladen musst, sind:
• Bewerbungsanschreiben
• Aktueller tabellarischer Lebenslauf
• Alle Prüfungs- und alle Zeugnisunterlagen von erfolgreich abgeschlossenen Hochschulstudien: Bachelor, Master, Magister, Diplom, Staatsexamen o. ä.
• Urkunde mit Zeugnis inklusive Zensuren- und Modulübersichten bzw. Transcripts of Records, wenn vorhanden auch Vordiplom, Diploma Supplements oder Studienordnung des Studienganges
• Ggf. qualifiziertes Arbeitszeugnis, Beurteilung oder anderer Nachweis zur Bewertung der Berufserfahrung
• Ggf. Schwerbehindertenausweis

Bei ausländischen Abschlüssen werden zusätzlich folgende Unterlagen benötigt:
• Abschlussbewertung der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen
• Ggf. Anerkennungsbescheid (Bescheid mit Auflagen) oder Gleichstellungsbescheid (Bescheid ohne Auflagen) von der Zeugnisanerkennungsstelle
• Amtlich beglaubigte deutsche Übersetzung der oben genannten Dokumente einschließlich Kopie des ausländischen Abschlusses im Original
• Ggf. Aufenthaltstitel für Bewerberinnen und Bewerber aus Nicht-EU-Staaten
• Zertifizierte Sprachdiplome der deutschen Sprache mindestens mit dem Sprachniveau B2

Der Einstellungsbedarf für Lehrerinnen und Lehrer ist gegenwärtig sachsenweit sehr hoch. Diese Tendenz wird noch mindestens für die nächsten acht Jahre anhalten.

Regionalspezifisch sind die Einstellungsmöglichkeiten außerhalb der Ballungszentren Dresden und Leipzig besonders gut.

Schulartspezifisch liegen die Bedarfsschwerpunkte gegenwärtig bei den Oberschulen, Berufsbildenden Schulen und Förderschulen. Die Bewerbung für eine Schulart muss sich nach der beantragten Schulart im Gleichstellungsverfahren richten.

Fächerspezifisch ist an allen weiterführenden Schulen der Bedarf an Lehrkräften für die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und Fremdsprachen besonders groß. Für die berufsbildenden Schulen gibt es Einstellungsbedarf insbesondere in den gewerblich-technische Fachrichtungen, wie Metall- und Maschinentechnik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik.

Nähere Informationen zum Bedarf bekommst du hier. Über die aktuellen Einstellungsmöglichkeiten im sächsischen Schuldienst kannst du dich am besten direkt im Bewerbungsportal informieren.

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