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Die Lehrergewinnungskampagne begleitet dich in diesem Jahr durch die Winterzeit. Hast du uns schon entdeckt?

 

Abenteuerliche Pistenabfahrten, herrliche Wander-, Rodel- und Langlaufrouten und eine faszinierend mystische Winterlandschaft begeistern alljährlich etliche Einheimische und Touristen vom Zittauer Gebirge bis hin zum Vogtland. Auch für uns genügend Gründe, uns mit der sächsischen Lehrergewinnungskampagne unter all die Wintersportbegeisterten und Erholungssuchenden zu mischen.

 

Hast du uns schon entdeckt? Seit den Weihnachtsfeiertagen und noch bis nach den Winterferien, kannst du Banner, Videos und Plakate von uns beispielsweise in der Vogtlandarena sowie an der Loipe in Mühlleiten finden. Doch warum das Ganze?

 

Die wunderschönen Gebiete der sächsischen Mittelgebirge sind zwar für den Erholungs- und Aktivurlaub überaus beliebt, aber gerade in diesen sächsischen Regionen werden in den kommenden Jahren zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer gebraucht. Deshalb gehen wir genau dorthin und weisen auf beste Berufschancen hin. In Altenberg und Geising, Eibenstock und Freiberg sowie in Oberwiesenthal und Sebnitz verbreiten wir unsere Botschaft: „Von der Piste ins Klassenzimmer: Werde Lehrer, wo andere Urlaub machen.“

 

Gute Gründe, um sich für den Lehrberuf zu entscheiden, gibt es schließlich mehr als genug! Du willst dich inspirieren lassen oder mehr Infos finden? Dann bekommst du auf unserer Seite und auf unserem Blog einige super Argumente für den Schuldienst in Sachsen.

 

Offline entdeckst du unsere Plakate und Co. in nächster Zeit an Bussen und Bahnen, in Skigebieten und Liftstationen in den Regionen. Nach erlebnisreichen und aktiven Stunden in wundervoller Landschaft, warten nicht selten kulinarischen Gaumenfreuden. In vielen Restaurants, Bars und Kneipen kannst du unsere Gratis-Postkarten entdecken und damit natürlich auch Urlaubsgrüße verschicken zusammen mit dem Tipp für einen echten Traumberuf!

 

Und mit etwas Glück kannst du auf unserem Instagramkanal @lehrerinsachsen tolle Preise ergattern, die dein Schüler- und Studentendasein bzw. deinen Lehreralltag auf ein neues Level bringen. Wenn du uns irgendwo entdeckt hast, mach unbedingt ein Foto und teile es in deiner Story, dann hast du sogar eine doppelte Gewinnchance. Wir wünschen dir viel Glück!

Du willst schon heute den Schuldienst in Sachsen mitgestalten? Dann wirf einen Blick in unsere FAQs.

In ihrem Videoformat „Gute Frage“ widmet sich die TU Dresden regelmäßig wissenschaftlichen Themenkomplexen und befragt dazu Expertinnen und Experten der Universität sowie aus Partnerbereichen. In der Folge über Bildung befasst sich das „Gute Frage“-Team mit der Schule und Bildung der Zukunft und zeigt, wie dafür schon heute der Weg bereitet wird. Eine super spannende Frage, nicht nur für Lehrkräfte und Co.

 

Lernbegleitung statt Frontalunterricht, aufregende Inhalte und Projektarbeit statt Langeweile und kooperative Lernformen statt Noten- und Leistungsdruck: Wie sehen eigentlich zeitgemäßer Unterricht und die Schule der Zukunft aus? In der Folge zum Thema Bildung geht das Videoformat „Gute Frage“ der TU Dresden genau diesem Thema nach.

 

Dabei geben Expertinnen und Experten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler einen Einblick in den Klassenraum der Zukunft, in dem etwa Smartboards, 3D-Drucker und VR-Brillen im Einsatz sein werden. Doch auch die Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte steht zur Debatte; immerhin müssen die Lehrerinnen und Lehrer der Zukunft ihre Schülerinnen und Schüler für das Leben im kommenden Jahrhundert vorbereiten.

 

Wollt ihr wissen, wann man standardmäßig mit VR-Brillen an Schulen rechnen kann, wie eine Beschulung ohne Noten aussieht und wie schon heute die Zukunft von Lernen und Schule gestaltet wird?

 

Wir legen euch das Video ganz besonders ans Herz, denn die Frage nach der Schule der Zukunft ist auch eine Frage nach der Zukunft unserer Gesellschaft und Lebensweise. Schaut euch hier das Video der TU Dresden an:

Du willst schon heute den Schuldienst in Sachsen mitgestalten? Dann wirf einen Blick in unsere FAQs.

Ingo Pfretzschner ist seit 2001 Schulleiter an der Frohburg Oberschule Maxim Gorki im Landkreis Leipzig. Die Entwicklung seiner Schule betrachtet er als seine Hauptaufgabe. Sie gelingt ihm vor allem in Zusammenarbeit mit seinem Team aus Stellvertreter, Sekretariat, Lehrerkollegium und vielen anderen Akteuren rund um Schule – alles im Dienste seiner Schülerinnen und Schüler.

 

Es ist circa 6.45 Uhr am Morgen. Zu dieser Jahreszeit ist es draußen noch stockduster. Im Sekretariat der Frohburg Oberschule Maxim Gorki jedoch brennt schon Licht: Schulleiter Ingo Pfretzschner, sein Stellvertreter Patrick Gerhardt und auch die Kolleginnen und Kollegen trudeln langsam ein – um 7.30 Uhr beginnt der Unterricht. „Der erste Griff geht zu der Uhrzeit natürlich zum Kaffee“, lacht Pfretzschner.

 

Danach steht für ihn die erste Besprechung mit seinem Stellvertreter an. Im Sekretariat erfragt er Meldungen und besondere Vorkommnisse. Dann führt Pfretzschners Weg ihn ins Lehrerzimmer, um seine Kolleginnen und Kollegen zu begrüßen und die allgemeine Stimmungslage einzuschätzen. Sofern Pfretzschner nicht selbst direkt zur ersten Stunde Unterricht hat, dreht er zum Einlassbeginn um 7.20 Uhr eine Runde über den Flur, begrüßt seine Schülerinnen und Schüler, zeigt auch dort Präsenz. Schließlich begibt er sich in die Schülerfirma und schaut nach dem Rechten. Dort organisieren die Schülerinnen und Schüler der Frohburg Oberschule Maxim Gorki einen eigenen Essensverkauf

Als Schulleiter hält Pfretzschner „den Laden am Laufen“

Wenn der Unterricht dann um 7.30 Uhr beginnt, ist es bis zur ersten Pause erst einmal ganz ruhig im Schulgebäude – und Pfretzschner kann sich seinen Aufgaben widmen. Als Schulleiter hält er gewissermaßen „den Laden am Laufen“: Verwaltungsaufgaben wie Meldungen, Informationen und Beurteilungen vom LaSuB und dem Kultusministerium gilt es umzusetzen. Beispielsweise erhalten verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer neuerdings alle drei Jahre eine Beurteilung, also muss Pfretzschner auch im Unterricht hospitieren. Zudem führt er Elternabende sowie Schul-, Lehrer- und Fachkonferenzen durch.

 

Weiterhin habe Pfretzschner den monetären Haushalt zu führen, mit Reinigungskräften und dem Hausmeister zusammenzuarbeiten, zählt Pfretzschner seine vielfältigen Arbeitsbereiche auf. „Viele dieser Arbeiten habe ich im Laufe der Jahre automatisiert. Als erfahrener Schulleiter kann man auch Wichtiges vom Unwichtigen trennen und weiß, welche Dinge man getrost beiseitelegen kann.“ Eine Besonderheit der Oberschule Maxim Gorki in Frohburg ist die Grundschule Frohburg auf dem gleichen Gelände mit gemeinsamer Raumnutzung. Natürlich bespreche er sich daher auch regelmäßig mit der Leiterin der Grundschule.

Auch in Zukunft ein attraktiver Lernort bleiben - Schulentwicklung als Kernaufgabe

Seine Kernaufgabe als Schulleiter jedoch ist es, die Schule weiterzuentwickeln und gemeinsam mit seinem Team Ideen voranzubringen, um die Schule für die Schülerinnen und Schüler- und Elternschaft attraktiver zu machen. In dieser Aufgabe sieht sich Pfretzschner jedoch nicht allein – im Gegenteil: Er ist ein absoluter Teamplayer, agiert immer gemeinsam mit seinem Stellvertreter, dem Sekretariat und dem Kollegium. Und das ist es auch, was ihn motiviert: etwas Sinnvolles zu schaffen, das der Schule und allen daran Beteiligten einen Mehrwert bringt.

 

„Im Auftrag“ seiner Schülerinnen und Schüler, sozusagen: „Ich sag immer, die Schülerinnen und Schüler sind unsere Arbeitgeber. Wenn sich unsere Arbeitgeber nicht an unserer Schule anmelden, dann geht unsere Schule pleite.“ Anmeldungen gebe es vor allem, wenn an einer Schule gute Arbeit geleistet würde. „Dementsprechend versuche ich auch in Richtung meiner Schülerinnen und Schüler ein Partner zu sein.“

Die Rolle des Menschen steht vor der des Schulleiters

Im Falle von Verfehlungen müsse er zwar entsprechend agieren, doch er lege großen Wert darauf, die Persönlichkeit des Schulleiters hinter der des Menschen und Lehrers zurückzustellen – gerade in den Klassen, in denen er selbst unterrichtet. „Ein Schüler, der mit mir spricht, soll nicht das Gefühl haben, dass hier jetzt der Schulleiter spricht. So will ich auch im Kollegium wahrgenommen werden: als Ansprechpartner.“

 

Ein guter Schulleiter müsse außerdem in allen Situationen Ruhe bewahren können. Und man müsse Vertrauen haben – gerade in sein Kollegium, gleichzeitig aber immer merken, wenn es Probleme gibt, „deshalb steht meine Tür und die meines Stellvertreters auch immer offen für alle, die hier an der Schule den Weg mit mir bestreiten.“ Den Lernort Schule nach eigenen Ideen gestalten zu können, mache den Beruf des Schulleiters für Pfretzschner besonders reizvoll.

 

So konnte er beispielsweise die Stadt Frohburg davon überzeugen, dass die Oberschule einen hochmodernen naturwissenschaftlichen Anbau benötigt. „Die Fertigstellung dieses Anbaus war ein Moment, in dem ich als Schulleiter gesehen habe: Da habe ich das Richtige getan – nicht aufgegeben und mit meiner persönlichen Arbeit etwas Gutes geschaffen.“

Geschichtslehrer und Zeitzeuge in einem - Pfretzschner hat noch in der DDR studiert

Wissen zu vermitteln und der Umgang mit anderen Menschen haben Pfretzschner damals für den Lehrberuf begeistert. Er hat noch einen klassischen DDR-Werdegang erlebt, an der Pädagogischen Hochschule in Potsdam Deutsch und Geschichte auf Lehramt studiert. Direkt nach dem Studium ist er drei Jahre Lehrer in Oschatz, unterrichtet ab 1987 dann in Borna als Klassenleiter. „Da war es dann ja nicht mehr lang bis zur Wende“, erinnert er sich. Mit der Umbruchsphase der Wendejahre konnten die Eltern und Schüler einmalig in der Geschichte selbst ihren Schulleiter wählen.

 

Im Sommer 1990 wird Pfretzschner dann mit nur 29 Jahren zum Schulleiter gewählt – und ist damit der jüngste im damaligen Regierungsbezirk Leipzig. An der Oberschule Maxim Gorki ist er nun seit 2001 Schulleiter. „Wenn ich dann mit 66 gehe, bin ich der letzte meiner Art“, lacht Pfretzschner. Der letzte, der noch in der DDR studiert und gelehrt, sowie in der Wendezeit Schulleiter geworden ist – und damit auch ein Zeitzeuge.

Unterrichten kommt für den Schulleiter leider etwas zu kurz

Gerade als Deutsch- und Geschichtslehrer nimmt Pfretzschner damit eine besondere Rolle ein, auch wenn er als Schulleiter heute aufgrund vieler Abminderungsstunden als Ausgleich nur noch zwölf Wochenstunden regulären Unterricht gibt. Die Tür zu schließen und für mindestens 45 Minuten nur mit der Klasse als Lehrer zu interagieren, das genieße er heute besonders. Er sei dann ganz losgelöst von allen Dingen, die ihn als Schulleiter umtreiben.

 

Gern würde er daher mehr unterrichten, bloß die Zeit dazu fehlt. Wegen Besprechungen oder Konferenzen müsse er sogar häufiger seinen Unterricht vertreten lassen, was er bedauere. „Wenn aber plötzlich Eltern wegen Problemen in der Familie oder mit ihren Kindern vor der Tür stehen, dann kann ich nicht sagen: Tut mir leid, ich geh jetzt in den Unterricht.“

Als Lehrer und Schulleiter gibt es immer etwas zu tun

Neben dem Unterrichten selbst sei es der Spaß und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen, die Pfretzschner beruflich antreibe: „Es macht Freude ins Lehrerzimmer zu kommen.“ Das liege auch an seinem jungen und engagierten Lehrerkollegium. Trotz all der Leidenschaft, die Pfretzschner für seinen Beruf hegt, sei jedoch eine Sache nicht zu unterschätzen: „Die geistige und körperliche Anstrengung mit Betreten bis zum Verlassen der Schule immer in Bereitschaft zu sein.“

 

Deshalb seien die Ferien auch ein essenzieller Zeitraum zur Regeneration. „Sobald sich die Ferien dem Ende zuneigen, sitzt man schon wieder in den Startlöchern, macht sich erneut Gedanken: was kannst du verbessern? Das ist eigentlich der Antrieb: Immer wieder neu gemeinsam etwas in der Schule zu vollbringen.“

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Mit über 40 Jahren noch einmal einen Neustart wagen – das trauen sich nicht viele. Mike Heinrich hat es getan und nach vielen Jahren im Beruf noch einmal ein Studium zum Lehramt an berufsbildenden Schulen aufgenommen. Seit ein paar Monaten befindet er sich nun im Vorbereitungsdienst und hat uns von seinen Erfahrungen berichtet.

 

„In Mathematik war ich mit Abstand der Älteste“, erzählt Mike Heinrich über sein spät aufgenommenes Studium und ergänzt direkt, dass er zu seiner ehemaligen Lerngruppe trotzdem immer noch ein enges Verhältnis pflegt. Ein paar seiner jüngeren Kommilitonen hätten ihn direkt zu Beginn des Studiums angesprochen und „das rechne ich den Leuten hoch an!“ Diese Offenheit im Studentischen, dass ein 20-Jähriger einen 40-Jährigen anspricht, habe Heinrich sehr begeistert.

 

Mike Heinrich ist inzwischen 50 Jahre alt und befindet sich seit ein paar Monaten in seinem Vorbereitungsdienst zum Lehramt an berufsbildenden Schulen. Vorher hat er viele Jahre als Zimmermann auf der Baustelle gearbeitet. Zunächst als Geselle, wenig später absolviert er die Handwerksmeisterausbildung, arbeitet weiter in Führungsposition auf Baustellen. Diese aber sind für seine Gesundheit nicht das Ideal, die Rentenversicherung rät Mike Heinrich zur Umschulung. Also schaut er sich um, entscheidet sich für den Bautechniker.

 

Zwei Jahre lernt Heinrich in Vollzeit an der Fachschule: „An der Schule habe ich mich auch aufgrund meiner Erfahrungen sehr wohlgefühlt. Teilweise habe ich in den Klassen sogar die Hilfslehrerrolle angenommen und versucht, meinen Erfahrungsschatz zu teilen.“ Bei den Lehrerinnen und Lehrern der Fachhochschule kommen Heinrichs Herangehensweise und seine Offenheit gut an – Lehrer, sagen sie, das wäre doch ein ziemlich passender Beruf für ihn.

Lehrer, das wär’s doch

Heinrich überlegt zu dem Zeitpunkt ohnehin, in welche Richtung es gehen soll. Also informiert er sich, wie der Weg wohl aussehen würde. Ohne ein abgeschlossenes Studium allerdings, gibt es keine Möglichkeit des Seiteneinstiegs, denn um Lehrer zu sein, braucht man einen Hochschulabschluss. „Dann hab‘ ich mir gesagt: Na gut, ein Studium im Leben kann man mal gemacht haben. Probierst du‘s mal.“

 

Das war vor sechs Jahren, Heinrich ist da 44 Jahre alt. Die Reaktionen in seinem Umfeld sind durchwachsen: Relativ viele Leute bekräftigen ihn, einige Leute können den späten Berufswechsel auch nicht nachvollziehen. „Aber man muss die Entscheidung eben für sich selbst treffen“, findet Heinrich. Nicht nur möchte er gerne einmal das Studium kennenlernen, er will sich auch selbst beweisen, dass er das packt, ein Studium. Also schreibt er sich 2016, mit 44, an der TU Dresden ein, nimmt das berufsbildende Lehramtsstudium für Bautechnik und Mathematik als Zweitfach als Vollzeitstudium auf.

Finanzielle Stabilität dank Stipendium

Leisten kann sich das Mike Heinrich zum einen, weil er vor dem Studium „recht fleißig war und sich ein paar Rücklagen bilden konnte“, wie er sagt. Zum anderen findet er mit dem Aufstiegsstipendium des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ein perfekt auf ihn zugeschnittenes Stipendium: Sein spannender Lebenslauf mit dem späten Karrierewechsel, dazu sein gesellschaftliches Engagement in diversen Vereinen und Gremien seines Heimatorts Pennrich qualifizieren ihn neben weiteren Kriterien wie einer abgeschlossenen Berufsausbildung, Berufserfahrung und einer Studienzugangsberechtigung besser als 2,0.

 

Über diese verfügt Heinrich glücklicherweise dank des Abschlusses der Meisterschule bzw. auch durch die Fachschule, denn „ich glaube nicht, dass ich mein Abitur noch in der Abendschule nachgeholt hätte“, wie er es einschätzt.

Das Stipendium macht finanziell einen großen Unterschied. Doch noch etwas hilft ihm: Er lernt in diesem Rahmen weitere Leute kennen, die mit vergleichbaren Qualifikationen einen ähnlichen Weg wie er gehen: „Wenn man sich mit Leuten in einer ähnlichen Situation unterhält, dann macht das schon Mut.“ Dabei hatten zumindest im Studiengang der beruflichen Bildung schon viele einen beruflichen Hintergrund. Die meisten in Form einer Ausbildung, an die sie nach ein, zwei Jahren das Studium anschließen – gerade im Bereich Gesundheit und Pflege. So alt wie Mike Heinrich war dennoch kaum jemand.  

Zum Glück hatte ich meine Lerngruppe, sagt Mike Heinrich

Anschluss findet Heinrich trotzdem schnell: Seiner Lerngruppe sei es in Teilen auch zu verdanken, dass er das Studium überhaupt gepackt habe, sagt er. Gerade das Mathematik-Studium hatte es nämlich ganz schön in sich: Die ersten Module des Mathestudiums Analysis und lineare Algebra – „zwei ganz schöne Brocken“ – finden in großen Vorlesungen von 300 bis 400 Menschen gemeinsam mit den Mathematik-, den Physik- und drei Händen voll Lehramtsstudierende statt. „Da sitzen dann all die Mathe-Nerds und dementsprechend ist das Niveau der Vorlesung.“ Obwohl Mathematik ihm schon immer liegt, „hat es im Studium zwischendurch echt ein bisschen wehgetan“, sagt er nun erleichtert lachend, „gut, dass wir diese Lerngruppe hatten.“

 

Aus der Lerngruppe hat sich über die Zeit des Studiums ein echter Freundeskreis entwickelt. „Das ist so wichtig, das kann ich jedem nur empfehlen, sich so früh wie möglich mit anderen zusammen zu tun und Lerngruppen zu bilden. Zum einen aus fachlicher Sicht, weil man sich gegenseitig ergänzt, aber auch motivatorisch. Jeder hat mal ein Loch und sagt, ich schmeiß hin und dann fangen die Anderen einen auf.“

Ein klares Ziel im Blick: voll ausgebildeter Lehrer in 2024

Die anderen Module hat Heinrich dagegen als wesentlich angenehmer wahrgenommen. Im Sommer 2022 besteht er nach sechs Jahren Studium sein erstes Staatsexamen. Seit ein paar Monaten befindet er sich nun in seinem Vorbereitungsdienst am Berufsschulzentrum Pirna. Zwar habe er zu Beginn aufgrund der Entfernung und weil er in Dresden gut vernetzt ist, mit dem Standort Pirna gehadert, die Schulleitung aber kam dem engagierten Lehrer sehr entgegen, sodass er einige Aufgaben auch im Homeoffice erledigen kann. „Aus meiner Sicht bietet das Berufsschulzentrum Pirna außerdem ziemlich gute Bedingungen“, findet Mike Heinrich.

 

Da er seinen Vorbereitungsdienst in 24 statt in 18 Monaten absolviert, hofft er nun im Sommer 2024 sein Zweites Staatsexamen zu bestehen, um dann voll ausgebildeter Lehrer für Bautechnik und Mathematik zu sein. A propos Mathematik: Eins wurmt Mike Heinrich noch immer. In einer Vorlesung äußerte ein Dozent einmal, Mathematik müsse wehtun, sonst sei es nicht Mathematik.

 

Dabei wolle Heinrich als Lehrer doch genau das Gegenteil vermitteln. So wie seine Mathelehrerin in der 6. Klasse: „Sie hat mein damaliges Bild von Mathematik verändert und sie ist immer noch ein kleines Stückchen ein Vorbild für mein Selbstverständnis als Lehrer. Sie hat die Klasse mitgenommen. Wenn ich daran anknüpfen kann, ein paar vielleicht sogar für Mathe begeistern und bei manchen zumindest die Abneigung nehmen kann, dann habe ich schon so viel erreicht, wie ich mir nie hätte träumen lassen.“

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Lisa hat im vergangenen Jahr ihr Freiwilliges Soziales Jahr Pädagogik an der Johann-Gottlieb-Fichte-Grundschule in Bautzen gemacht. Die Grundschulkinder ein Stück weit beim Aufwachsen und Lernen zu begleiten, hat sie so sehr begeistert, dass sie sich für eine Zukunft als Grundschullehrerin entschieden hat. In diesem Semester beginnt sie das Lehramtsstudium an der TU Dresden in den Fächern Deutsch und Werken.

 

Ein wenig wehmütig blättert Lisa in ihrem FSJ-Tagebuch. Sie zeigt ein Foto, auf dem sie vor einer Gruppe Erstklässler steht, die im Begriff sind, bunte Luftballons steigen zu lassen. Es zeigt eines der Highlights aus Lisas FSJ Pädagogik: das Buchstabenfest in der 1b. „Wir haben einen Tag lang gefeiert, dass die Schülerinnen und Schüler nun alle 26 Buchstaben kennen. In 26 verschiedenen Stationen konnten die Kinder den ganzen Tag experimentieren, basteln, schreiben, backen, Geschicklichkeit beweisen und vor allem Spaß haben. Außerdem hat vorab jedes Kind einen Buchstaben gezogen, zu dem es sich zu unserem Fest verkleiden sollte“, berichtet die junge Frau mit leuchtenden Augen.

 

Im letzten Jahr hat Lisa ihr FSJ Pädagogik an der Fichte-Grundschule in Bautzen gemacht. Auch das Buchstabenfest war eines der Projekte, die Lisa im Rahmen ihres FSJ Pädagogik selbst geplant und organisiert hat. Nach dem Abitur wünschte sie sich erst einmal eine kleine Auszeit, wollte aber auch nicht ein Jahr lang nichts machen. In ihrem Berufsziel ist sie sich zu dem Zeitpunkt noch unschlüssig. Ihre Mutter war es, die in Lisa das Potenzial zur Lehrerin sah. Sie machte Lisa auch auf das FSJ Pädagogik aufmerksam und gab ihr damit einen kleinen Schubs in die richtige Richtung: „Das FSJ Pädagogik hat mir sehr dabei geholfen, mir bei meinem Berufswunsch sicher zu werden.“

Erfahrungen fürs Leben, Berufsorientierung, verbesserter NC – das FSJ Pädagogik bietet viele Vorteile

Ohne Frage ist das einer der vielen Vorteile des FSJ Pädagogik: „Nach dem Jahr wusste eigentlich jeder der FSJler, was er oder sie in Zukunft machen will. Viele von ihnen sind in Richtung Lehramt gegangen.“ Insbesondere hierfür sammle man im FSJ an einer Schule schon jede Menge Praxiserfahrung und bekomme sogar einige hilfreiche Methoden und Unterrichtsmaterialien an die Hand. „Dadurch bin ich Einigen im Studium schon voraus“, glaubt Lisa.

 

Doch das ist nicht alles, was Lisa für sich persönlich aus dem FSJ Pädagogik mitgenommen hat. Es hat ihr auch eine Angst genommen: Davor war es ihr immer sehr unangenehm, mit fremden Menschen zu telefonieren. Da sie während ihres FSJ aber so häufig mit den Eltern der Kinder telefoniert habe, fühle sie sich am Telefon inzwischen super sicher: „Es stärkt auf jeden Fall die Persönlichkeit!“

 

Und noch einen entscheidenden Vorteil hat das FSJ Pädagogik: An einigen Unis wie der TU Dresden und der Uni Leipzig wird der Abiturschnitt durch das FSJ Pädagogik mit bis zu 0,5 Punkten aufgewertet. Das kann ermöglichen, trotz zu hohem Abiturdurchschnitts für den erforderlichen NC im favorisierten Lehramtsstudiengang an der Lieblingsuni angenommen zu werden und die persönlichen Wunschfächer zu studieren.

Der Freiwilligendienst wird in Sachsen gut vorbereitet

Vor ihrem Freiwilligenjahr kannte Lisa an der Fichte-Grundschule in Bautzen noch niemanden: „Alles war sehr neu und sehr interessant für mich. Aber ich würde es jederzeit wieder so machen!“ versichert Lisa. Einfach ins kalte Wasser geschmissen wurde sie natürlich nicht – im Gegenteil bereiteten die Verantwortlichen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) die angehenden FSJler schon vor dem Start in den Schulen gut vor.

 

Das FSJ beginnt mit einer ersten Seminarwoche, in der man die anderen FSJler trifft, sich gemeinsam austauscht und darauf vorbereitet, was auf einen zukommt. Auch danach wird niemand allein gelassen: „Jeder von uns hat eine Praxisanleiterin oder einen Praxisanleiter an der Schule bekommen, die oder der einen in der ersten Zeit an die Hand nimmt und auch für Fragen und Probleme immer ein offenes Ohr hat.“

Ein wertvoller Einblick in den Arbeitsalltag von Lehrerinnen und Lehrern...

Bei Lisa war das die stellvertretende Klassenlehrerin der 1b, in der Lisa hauptsächlich eingesetzt war. Mit ihr hat Lisa ein sehr gutes Verhältnis und sich sogar hinsichtlich ihrer Fächerwahl inspirieren lassen: ab Oktober studiert Lisa ebenso wie ihre Anleiterin das Fach Werken. In der 1b gewöhnte sie sich nicht nur selbst erst einmal ein, sondern auch die neuen Erstklässler.

 

Von Anfang an begleitete sie die Grundschulkinder im Unterrichtsalltag, erklärte Übungen oder ging auch mal mit der Hälfte der Klasse in ein anderes Zimmer, um andere Aufgaben durchzuführen. Mit der Zeit wurde sie immer sicherer im Umgang mit den Schulkindern, sodass sie ab und zu sogar in einer vierten Klasse aushalf.

 

Immer wieder hat Lisa während ihres FSJ die Dankbarkeit ihrer Schützlinge gespürt. „Man bekommt von den Kindern so viel wieder! Sei es durch ein Lächeln oder wenn ein Kind sagt, ‚jetzt hab ich’s endlich verstanden!‘ Das ist einfach sehr schön und ich wünsche mir, das irgendwann selbst den Kindern vermitteln und sie ein bisschen auf ihrem Weg begleiten zu können.“

...und Entscheidungshilfe für den Weg ins Lehramt

Generell konnte sich Lisa gut an ihrer Schule einbringen, ihre Wünsche und Ideen äußern. Dazu tragen auch die 25 Bildungstage bei, die das FSJ vorsieht und die nach den eigenen Interessen gestaltbar sind. 20 davon sind bereits Teil der Seminarwochen, der Rest kann anderweitig genutzt werden. „Hauptsächlich ging es einfach darum, für unsere Zukunft zu wissen, was wir machen wollen.“ Lisa war beispielsweise bei einem Onlineseminar zum Thema Klimagerechtigkeit und bei einer Podiumsdiskussion in Zittau zum Thema Frauen in der Politik.

 

Bloß ein Ganztagsangebot war wegen der Coronaauflagen leider nicht drin. Trotzdem wurden Lisas Erwartungen an das FSJ sogar übertroffen: „Ich würde das FSJ Pädagogik auf jeden Fall allen weiterempfehlen und mich selbst jederzeit wieder dazu entschließen!“ Vor allem, weil sie sich jetzt absolut sicher ist, dass sie Grundschullehrerin werden möchte.

Du willst mehr Infos zum Freiwilligen Sozialen Jahr im Bereich Pädagogik erfahren? Dann wirf einen Blick in unsere FAQs.

Positive Entwicklungen für Lehramt im Wintersemester 2022/23

Gute Nachrichten für das Lehramtsstudium in Sachsen: Sowohl die Universität Leipzig als auch die Technische Universität Dresden freuen sich insgesamt über steigende Zahlen bei den Bewerbungen und Immatrikulationen im Vergleich zum Vorjahr. In Dresden bilden Lehramtsstudierende sogar die größte Erstsemestergruppe. Du willst wissen, welche Fächer besonders gefragt sind? Im Artikel findest du einige Fakten aus den Universitäten in Leipzig und Dresden.

 

Die Freude, jungen Menschen etwas beizubringen, geregelte Arbeitszeiten, gerechte Gehälter – das Lehramt als Berufsperspektive wird immer beliebter. Das zeigen auch aktuelle Zahlen der Universitäten. Zum Wintersemester 2022/23 haben sich 8.460 Schulabgängerinnen und Schulabgänger für ein Lehramtstudium an der Universität Leipzig beworben. Sogar die Immatrikulationen sind um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.  

 

Auch an der Technischen Universität Dresden freut man sich über steigende Zahlen bei den Bewerbungen und Immatrikulationen. Hier machen Lehramtsstudierende bereits 14 Prozent aller Studierenden aus. Vom Wintersemester 2021/22 zum Wintersemester 2022/23 stieg die Zahl der Bewerbungen um ca. 2,7 Prozent an. Die meisten Bewerberinnen und Bewerber kommen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen.

Beliebte Studienfächer: Das sind die Favoriten der Studierenden

Am meisten haben sich Studierende der TU Dresden für Lehramt an Gymnasien eingeschrieben, gefolgt von Lehramt an Oberschulen, Lehramt an Grundschulen und zuletzt Lehramt an berufsbildenden Schulen. An der Universität Leipzig gingen ebenfalls die meisten Bewerbungen für das Lehramt an Gymnasien ein, an zweiter Stelle stehen hier die Grundschulen. Auch bei der Wahl der Fächer sind an der Uni Leipzig eindeutige Favoriten zu erkennen:  Für das Wintersemester 2022/23 stehen Deutsch und Englisch an erster Stelle. Weitere, beliebte Fächer sind Mathematik, Biologie, Sport und Geschichte. An der TU Dresden gehören Deutsch, Geschichte, Englisch, Geografie und Mathematik zu den klaren Favoriten.

 

An beiden Universitäten sind noch freie Plätze in den Studiengängen Lehramt für berufsbildende Schulen und für Oberschulen sowie allgemein in den naturwissenschaftlichen Fächern wie beispielsweise Chemie und Physik vorhanden. Die TU Dresden freut sich darüber hinaus auch zukünftig über weitere Bewerbungen für gewerblich-technische Fachrichtungen im Lehramt an berufsbildenden Schulen. Welche Fächer zu dir passen, findest du ganz leicht bei unserem Quiz heraus und auch zu der Frage, welche Schulform für dich am geeignetsten ist, findest du hier einige Infos.

Wieder mehr Präsenzunterricht im Wintersemester 2022/23

Gute Nachrichten für alle neuen Lehramtsstudierenden: Die Veranstaltungen finden wieder vermehrt vor Ort statt. So können alle Erstis im engen Austausch mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen lernen und den Unialltag hautnah miterleben. Auch die höheren Semester profitieren von mehr Präsenz und können die Schulpraktika wieder in vollem Umfang nutzen. An der TU Dresden wurden beispielsweise im Studienbüro Lehramt bereits zahlreiche Tutorien zum Studienstart angeboten, die dankend von den Studierenden angenommen wurden. 

Potenzial im Lehramt noch nicht ausgeschöpft

Für das Lehramt in Sachsen sind das sehr positive Signale: mehr Studierende für Lehrämter im Wintersemester 2022/23. Wichtig sei es weiterhin laut den beiden sächsischen Universitäten, dass das Lehramt für Oberschulen und berufsbildende Schulen attraktiver wird. Nach wie vor fehle es häufig in naturwissenschaftlichen und gewerblich-technischen Fachrichtungen an Studierenden. 

 

Du überlegst noch, ob du auf Lehramt studieren möchtest? Neben dem Spaß, jungen Menschen etwas beizubringen, bietet das Lehramt hervorragende Berufsperspektiven. Über die verschiedenen Universitäten, an denen du in Sachsen Lehramt studieren kannst, findest du hier jede Menge Infos. Wenn du noch Fragen hast oder weitere Informationen brauchst, schau dir gerne unsere FAQs hier an. 

Du willst mehr Infos zum Lehramtsstudium erfahren? Dann wirf einen Blick in unsere FAQs.

„Lehrerin ist so ein bunter Beruf!“, berichtet Aileen begeistert von ihrem neuen Alltag im Schuldienst, „Jeder Tag ist neu, ich könnte vermutlich jeden Tag ein Heft mit Geschichten füllen – und gefühlsmäßig ist es eine Achterbahn. Aber genau das macht es aus: Ich lerne selbst jeden Tag unglaublich viel dazu.“

 

Obwohl ihre Familie schon während ihres Studiums der Sportwissenschaften häufig fragte, ob sie damit Lehrerin werden wolle, war der Schuldienst nicht von Anfang an eine Option für Aileen Lang: „Ich habe den Beruf immer mit großem Respekt betrachtet, fand aber auch, dass man sich wirklich dafür entscheiden muss, denn Lehrerin ist man nicht mal so nebenbei.“

 

Dass der Lehrberuf eine anspruchsvolle Aufgabe ist, für die es viel Herzblut braucht, hat sie bereits in ihrem früheren Job, in dem sie Workshops im pädagogischen Bereich durchgeführt hat, erfahren. „Das ist nicht nur Vermittlung von Lerninhalten, sondern es geht weit darüber hinaus. Man nimmt viel mit nach Hause, das einen beschäftigt. Der Lehrberuf ist kein Job, in dem man Dinge abarbeitet und danach persönlich für sich abhakt.“ Im Gegenteil brauche man für die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern viel Energie. „Deswegen war meine Entscheidung zum Seiteneinstieg sehr bewusst“, fasst Aileen zusammen. Ab März 2023 beginnt sie nun ihre schulpraktische Ausbildung für das Fach Sport.

Ihre berufliche Erfahrung bringt der angehenden Sportlehrerin einige Vorteile

Für ihre Zukunft wünscht sie sich, ihren Beruf ebenso motiviert und positiv eingestellt anzugehen, wie ihre älteren Kollegen und Kolleginnen. Ihre beruflichen Erfahrungen vor der Lehrerinnenkarriere sieht Aileen dabei als großen Vorteil. Dank ihrer Kenntnisse aus ihrem vorherigen Job könne sie etwa einen therapeutischen Ansatz mit einbringen: „Schon jetzt gibt es ganz viele junge Menschen, die mit Beschwerden in den Sportunterricht kommen. Wenn die Person beispielsweise über Kniebeschwerden klagt, kann ich abfragen, wo es schmerzt und ob schon einmal etwas vorgefallen ist. Selbst wenn es keine ärztliche Bescheinigung gibt, kann ich im Unterricht trotzdem Rücksicht nehmen und weiß, welche Aktivitäten gehen und welche nicht.“

 

Ihren Schülerinnen und Schülern könne Aileen zudem vorleben, dass man viele Wege gehen kann, um dort anzukommen, wo es einem gefällt, und dass es ihnen ebenfalls freisteht, verschiedene Dinge auszuprobieren. „Ich habe in jedem Berufszweig und in jedem Job sehr viel dazugelernt und bin deswegen jetzt auch genau da, wo ich bin. Und all das versuche ich natürlich meinen Schülerinnen und Schülern zu vermitteln.“ Ihre Persönlichkeit und ihren Elan einzubringen, war für sie in jedem ihrer bisherigen Berufe elementar. Jetzt, im schulischen Kontext, ginge das besonders gut.

Aileen möchte in ihrem Unterricht fordern, es soll aber unbedingt auch Spaß bringen

Für ihre eigene Lehrerinnenpersönlichkeit hat Aileen daher eine genaue Vorstellung: eine gewisse Strenge gehöre dazu. Die Schülerinnen und Schüler sollen lernen und sich dafür auch ins Zeug legen. Gleichzeitig aber möchte Aileen ihnen zugewandt sein, regelmäßig neuen Input liefern und niemals den Spaß an ihrem Fach verlieren. „Ich möchte inspirieren und dazu motivieren, auch mal über seine Grenzen zu gehen und herauszufinden, dass sich das lohnt, aber auch, einmal zu scheitern und zu lernen, dass das auch ok ist.“ Wenn es am Ende heißt „Mit Frau Lang war‘s anstrengend, aber es war auch cool – das wäre schön“, findet sie.

Was Aileen den Anstoß gab, um sich endgültig für den Schuldienst zu entscheiden und wie es für sie nun weitergeht, lest ihr hier.

 

Möchtest Du auch den Weg des Seiteneinstiegs gehen und dich dazu beraten lassen? Schau gerne einmal hier vorbei.

Du willst mehr Infos zum Seiteneinstieg in den Schuldienst erfahren? Dann wirf einen Blick in unsere FAQs.

Den Wink mit dem Zaunpfahl erhält Aileen im letzten Sommer. Schon längere Zeit merkt sie, dass sich beruflich etwas für sie verändern muss, – die studierte Sportwissenschaftlerin möchte ihre Persönlichkeit wieder mehr in ihre Arbeit einbringen, mehr mit Menschen in direkten Kontakt treten – da trifft sie in einem Leipziger Park einen befreundeten Lehrer. Gerade will Aileen Lang ihm schöne Ferien wünschen, da beginnt er von seiner Schule zu erzählen: „Aileen, wir brauchen Sportlehrerinnen!

„Wenn mir das Universum an diesem Punkt, an dem ich unbedingt eine Veränderung will, dieses Zeichen sendet,“, denkt sich Aileen, „pack ich die Gelegenheit beim Schopf.“ Gleich am nächsten Tag ruft sie deshalb bei der Schulleitung an und entwickelt mit dieser gemeinsam einen Plan: Erst einmal meldet sie sich für die Unterrichtsversorgung an. Hier arbeitet sie ein Vierteljahr als Vertretungslehrerin für Sport an einer Grundschule, weil diese ad-hoc jemanden braucht. Auf diese Weise in den Lehrerberuf hineinzuschnuppern sieht Aileen als gute Chance, um zu erkennen, in welche Richtung sie gehen möchte: „Das war eine besonders schöne Zeit, denn die Kleinen sind sehr herzlich und dankbar. Ich habe dann aber festgestellt, dass ich spezifischer arbeiten möchte, und das kann ich mit älteren Schülerinnen und Schülern besser.“

Ab März geht's richtig los für Aileen

Als die Stelle an der Grundschule nach den Winterferien offiziell ausgeschrieben wurde, beginnt Aileen deshalb zum Halbjahr an ihrer jetzigen Oberschule, wo sie im März auch ihre Ausbildung für Sport aufnimmt. Zwar fehlt Aileen ein Zweitfach, dass sie sich anerkennen lassen kann, momentan jedoch profitiert sie von der Gelegenheit, die Schule auch in Kunst unterstützen zu können. „Das war für mich bei meiner Entscheidung das i-Tüpfelchen!“

 

Ab März absolviert die 31-Jährige dann ihre pädagogische und didaktische Ausbildung, die schulpraktische Ausbildung an der Lehrerausbildungsstätte. Ihren Master in Rehabilitation und Prävention hat Aileen in Leipzig abgeschlossen, später noch eine Spezialisierung im Bereich betriebliches Gesundheitsmanagement und -förderung angeschlossen. Der Arbeitsort Schule war Aileen auch vor ihrem Seiteneinstieg nicht fremd: Bei ihrem ehemaligen Arbeitgeber begleitete sie Schulungen, Workshops und Seminare mit Pädagogen und Pädagoginnen, Erzieherinnen und Erziehern sowie Kindern und Eltern in Schulen, Horten und Kindergärten.

Für die pädagogische Arbeit braucht es die passenden Scheine

Als sich das Unternehmen umstrukturierte, wechselte Aileen in den digitalen Bereich. Das Startup, für das sie arbeitete, entwickelte eine App zur therapeutischen Begleitung gemeinsam mit Physiotherapeutinnen und -therapeuten nach ärztlicher Behandlung. Dort widmete sich Aileen vermehrt der Gesundheitsförderung im Bereich Sporttherapie. Nach eineinhalb Jahren merkte sie jedoch, wie sehr ihr der persönliche Umgang mit Menschen fehlte.

Sie wollte wieder mehr im pädagogischen Bereich arbeiten. Doch obwohl sie in der Sportwissenschaft auch einige Pädagogikkurse besucht hatte, wird ihr davon nichts anerkannt, der Eintritt in den Bereich gestaltet sich knifflig. „Auch wenn ich in einige Bereiche super reinpasse, fehlt mir eben ein Schein.“ Bis zu dem schicksalsträchtigen Tag im letzten Sommer.

Seitdem weiß Aileen, welche Optionen ihr zum Seiteneinstieg, umgangssprachlich auch Quereinstieg genannt, in den Schuldienst offenstehen:

  • Die schulpraktische Ausbildung ausschließlich im Fach Sport: Da Aileen Lang einen Masterabschluss in Sportwissenschaften hat, muss sie in diesem Bereich lediglich die Themen nachholen, die ihr fehlen. Das sind in erster Linie Bildungswissenschaften, Psychologie und Schul- sowie Dienstrecht. Um diese Bereiche aufzuholen, muss sie ein Jahr lang einmal in der Woche ein Seminar besuchen. Den Rest der Woche arbeitet sie berufsbegleitend an ihrer Schule. Diese Form der Anerkennung des Seiteneinstiegs in einem Fach ist eine Alternative zum Vorbereitungsdienst und gilt nur in Sachsen.
  • Ergänzung des Zweitfaches: Da Aileen Lang kein zweites Fach studiert hat, könnte sie dies studieren (ihr Herz schlägt etwa für Kunst) und darin einen Abschluss erwerben. Wenn Sie einen Abschluss in einem zweiten Fach hätte, wäre der berufsbegleitende Vorbereitungsdienst über zwei Schulhalbjahre eine Option.
  • Fach und grundständiger Vorbereitungsdienst: Wenn Aileen einen Abschluss in einem zweiten Fach hätte, wäre es zudem möglich, direkt den grundständigen Vorbereitungsdienst innerhalb von drei Schulhalbjahren anzuschließen.
  • Option 4 wäre für Aileen eine wissenschaftliche Ausbildung innerhalb von vier bis fünf Semestern an einer lehrerbildenden Universität in Sachsen (Leipzig, Chemnitz oder Dresden) in bestimmten Fächern. Leider gibt es diese Option jedoch nicht für das Fach Kunst.

Aileen hat sich für die erste Version entschieden, macht also zunächst die schulpraktische Ausbildung im Bereich Sport. „Ich müsste mich sonst entscheiden, welches Zweifach ich studiere. Ich liebäugle zwar mit Kunst, das Nebenfach wird an der Universität Leipzig aber nicht in jedem Jahr angeboten.“

Pauken für und neben dem Unterrichten

Ab März bedeutet das für Aileen, ein Jahr lang einen Tag pro Woche Seminare in ihren jeweiligen Stamm- und Fachgruppen zu besuchen. Die übrigen vier Tage unterrichtet sie regulär in ihrer Schule. Zudem wird Aileens externer Mentor sie an ihrer Schule besuchen und in ihrem Unterricht hospitieren. Am Ende erwarten Aileen Lehrprüfungen und Hausarbeiten zu verschiedenen didaktischen, theoretischen und pädagogisch Fragestellungen.

 

Von der Ausbildung erhofft sich Aileen, als Lehrerin noch besser zu werden – mittels viel neuem Input in Sachen Methodik und Didaktik, vor allem aber auch durch konkretes Feedback. „Es gibt viele Stellschrauben und Tipps von erfahrenen Menschen, die schon lange in diesem Beruf arbeiten, das möchte ich aufsaugen wie ein Schwamm!“

Leipzig ist Aileens Wahlheimat, hier will sie bleiben

Dass Aileen sich für diesen Weg entschieden hat, liegt auch daran, dass ihr die Anerkennung als Sportlehrerin in Sachsen ausreiche, „weil ich gar nicht wegwill.“ Seit ihrem Studienbeginn 2010 lebt sie in Leipzig. „Ich liebe die Stadt, habe hier ein persönliches Netzwerk und einen Freundeskreis aufgebaut. Das macht es für mich so lebenswert“, schwärmt Aileen, „Deshalb zieht es mich auch in keine andere Stadt und deshalb möchte hier arbeiten.“

 

Worin Aileen ihre Vorteile als Seiteneinsteigerin im sächsischen Schuldienst sieht, lest ihr hier.

 

Möchtest Du auch den Weg des Seiteneinstiegs gehen und dich dazu beraten lassen? Schau gerne einmal hier vorbei.

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Alljährlich im Oktober fängt für Studienanfängerinnen und Studienanfänger das große Abenteuer Studium an. Dann beginnen für die so genannten Erstis, also die Studierenden im ersten Semester, die Einführungsveranstaltungen und ersten Vorlesungen. Lisa hat sich nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Bereich Pädagogik dazu entschlossen, sich für das Grundschullehramt an der TU Dresden einzuschreiben. Uns erzählt sie von ihren ersten aufregenden Tagen in der neuen Umgebung.

„Die letzten Tage waren sehr spannend und aufregend! Ich habe auch direkt Anschluss gefunden und tolle Mädels kennengelernt!“, freut sich Lisa. Neben informativen Einführungsveranstaltungen organisieren die Fachschaften und Studentenvereinigungen rund um den Semesterbeginn auch immer viele Angebote, bei denen man schnell neue Bekanntschaften macht. 

Im Studium findest du Freunde fürs Leben

Klar: In der Uni lernst du viel für deinen späteren Beruf. Aber nicht nur das: Hier lernst du auch für’s Leben. Womöglich knüpfst du hier Kontakte, mit denen du in den nächsten Jahren des Studiums und vielleicht noch darüber hinaus durch dick und dünn gehen wirst. Keine Panik, neue Leute kennenzulernen geschieht fast von ganz allein – denk immer daran, dass es für die Meisten eine aufregende Zeit voller neuer Erlebnisse ist.

 

Damit du direkt zu Beginn erfährst, was dich in akademischer Hinsicht im Lehramtsstudium erwartet, beginnt die Ersti-Woche mit der Allgemeinen Einführungsveranstaltung für alle Erstsemester im Lehramt. Für Lisa hieß das, dass sie am Dienstagmorgen, den 2. Oktober um 9 Uhr zusammen mit über 900 Studierenden das erste Mal im Hörsaal saß. Dort erfuhr sie, wie ihr Studium aufgebaut ist, welche Prüfungen sie absolvieren muss und welche Veranstaltungen sie erwarten. Das Lehramtsstudium sei einer der Studiengänge mit den meisten neuen Erstis, erzählt sie uns – was uns natürlich riesig freut!

Eine typische Ersti-Woche: Einführungsveranstaltungen und Kneipentouren

Nach der allgemeinen Einführung wurden die Studierenden aufgeteilt und noch einmal fachspezifischer informiert. Lisa hat beispielsweise die Einführungsveranstaltung fürs Grundschullehramt besucht. Am Abend gab es einen Spieleabend, bei dem man bei Gesellschaftsspielen schon viele neue Leute kennenlernen konnte. Alternativ konnte man an einer Kneipentour durch die Neustadt teilnehmen.

 

Es ist Mittwoch. Lisa besucht eine Veranstaltung mit dem Titel „Einführung in die Germanistik“ – der erste fachliche Kurs. Eine Anwesenheitspflicht gab es nicht. Einige waren deshalb nicht gekommen, erzählt Lisa. Vielleicht lag es auch an der Kneipentour am Abend zuvor.

Die älteren Kommilitoninnen und Kommilitonen erleichtern das Ankommen

Ihren Stundenplan musste Lisa schon vorm eigentlichen Studienstart im September zusammenstellen. Wie das funktioniert, erklärte ein Online-Angebot. Kommilitoninnen und Kommilitonen aus den höheren Semestern haben ihr erklärt, was sie dazu alles wissen musste.

Richtig busy wurde es am Donnerstag: Zuerst konnte Lisa bei der Campusrallye das Universitätsgelände der TU Dresden kennenlernen. In drei Stunden und sieben Stationen ging es quer über den Campus. Dabei musste sie mit ihrer Gruppe spaßige Aufgaben lösen. Eine davon: Am Anfang gab es ein rohes Ei, das gekocht zurückgebracht werden musste. Lisa und ihre Gruppe hatten das Glück, in der Nähe des Campus zu wohnen und das Ei zuhause kochen zu können. Andere fragten beispielsweise in der Mensa nach – zur Lösung der Aufgabe mussten die Erstis also ganz schön kreativ werden.

 

Festlich wurde es am Donnerstagabend, als einige der neuen Studierenden ganz feierlich und in schicker Kleidung ihre Immatrikulation feierten – die Veranstaltung wurde auch draußen auf einer Leinwand übertragen. Die Lehramtsstudierenden kamen danach zum Willkommensgrillen noch einmal beim Weber-Bau zusammen. Dort finden die meisten Veranstaltungen des Lehramtsstudiums statt.

Am Freitag zeigten die höheren Semester den Neuankömmlingen beim Kaffeekränzchen ihre Lieblingscafés. Abends ging es dann noch einmal auf Kneipentour, am Sonntag zum Wandern und Fahrradfahren in die Natur.

Endlich wieder Präsenzveranstaltungen

Stressig war die erste Woche zwar nicht, sagt Lisa, aber es gab viele neue Eindrücke, mit denen man erst einmal umgehen müsse. Vor allem freut sie sich wie auch ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen, dass nach den letzten Jahren alles rund um die Ersti-Woche wieder vor Ort stattfinden kann. Die Coronabeschränkungen hätten es in den letzten Jahren sehr erschwert, neue Kontakte zu knüpfen und den Unialltag kennenzulernen.

 

Wir wünschen allen Studienanfängerinnen und Studienanfängern einen gelungenen Start ins Wintersemester 2022/23!

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Wir sind eingeladen, das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Taucha am pädagogischen Nachmittag für Lehrkräfte zu besuchen. Die Lehrerinnen und Lehrer der Schule treffen sich zur Versammlung, denn ihr Beruf umfasst viel mehr als nur das Unterrichten. Lehrerinnen und Lehrer bereiten ihre Schülerinnen und Schüler auch auf deren Zukunft vor, geben Orientierung und so manches Mal einen kleines Schubs in die richtige Richtung. Was es mit dem pädagogischen Nachmittag auf sich hat, erfährst du hier, denn wir nehmen dich dahin mit.

Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Taucha bei Leipzig: Es ist 15 Uhr und die meisten Schülerinnen und Schüler sind bereits auf dem Weg nach Hause. Das gesamte Lehrerkollegium der Schule versammelt sich derweil in der Aula im Obergeschoss. Die Lehrerinnen und Lehrer nehmen in den aufgebauten Stuhlreihen Platz. Dann tritt der stellvertretende Schulleiter Paul Deuschle vor seine Kolleginnen und Kollegen und begrüßt sie zum pädagogischen Nachmittag, das Thema heute: Berufsorientierung. 

Die Lehrerversammlung bespricht Maßnahmen zur Berufsorientierung

An diesem Nachmittag kommt das Kollegium zusammen, um gemeinsam über berufliche Orientierung an Schulen zu diskutieren. Sie rekapitulieren, mit welchen Maßnahmen die Schule bereits zukunftsfähige Berufsorientierung für ihre Schülerinnen und Schüler betreibt. Im Austausch teilen die Lehrkräfte ihre Erfahrungen und geben sich gegenseitig Tipps. Dabei kommen auch neue Ideen und Ansätze zustande. 

 

Das GSG in Taucha trägt sogar das Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung. Diese Auszeichnung hat sich die Schule durch eine besonders gelungene Arbeit in diesem Bereich verdient. Sie bereitet die Schülerinnen und Schüler bereits ab der fünften Klasse strukturiert auf das Berufsleben vor. Welche Berufe gibt es? Was kann man eigentlich alles studieren? Und wie schreibt man eine Bewerbung? 

Die Zukunft wird im Unterricht mitgedacht

Die Lehrkräfte haben es sich am GSG zur besonderen Aufgabe gemacht, ihre Schülerinnen und Schüler auf die Zukunft vorzubereiten und ihnen Perspektiven und Möglichkeiten für die Zeit nach dem Schulabschluss aufzuzeigen. Im Unterricht erklären sie entsprechend des Faches und der Thematik immer wieder passende Ausbildungsberufe oder Studienrichtungen.

 

Wer sehr am Biologieunterricht interessiert ist und die Arbeit mit dem Mikroskop spannend findet, wäre vielleicht eine gute Laborantin. Die Lehrerinnen und Lehrer in Taucha unterrichten ihre Schülerinnen und Schüler aber nicht nur in den Klassenzimmern, sondern begleiten ihre Schützlinge auch auf Berufsmessen und besuchen mit ihnen Unternehmen in der Region.  

Lehrerinnen und Lehrer sind Zukunftsgestalter

Du bist als Lehrerin oder Lehrerin auch Wegweiser und Zukunftsgestalter. Durch deine Arbeit kannst du bei den jungen Menschen einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen und ihr Leben positiv beeinflussen. Lob und ein nützlicher Hinweis oder ein Denkanstoß an der richtigen Stelle können entscheidend sein für die Zukunft deiner Schülerinnen und Schüler. 

Hat dir damals auch ein Lehrer oder eine Lehrerin die Idee für deinen Berufswunsch gegeben? 

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